r2

Windows Server 2008 R2 IIS 7 - Reverse Proxy

Ein Proxy ist eine Netzwerkschnittstelle mit der Aufgabe, Anfragen von einer bestimmten Seite entgegenzunehmen und mit eigener Adresse fortzusetzen. Steht ein Proxy zwischen zwei Kommunikationsteilnehmern, dann können diese miteinander "reden" ohne die IP-Adressen des anderen zu kennen. So wird eine gewisse Anonymität geschaffen. Hauptsächlich wird ein Proxy dafür genutzt, um einer Gruppe von internen Rechnern Zugriff auf ein externes Netzwerk zu gewähren. Den umgekehrten Fall, wenn ein Proxy die vermeindliche Zieladresse für einen Aufrufer darstellt, nennt man Reverse Proxy.

Windows Usern oder Gruppen das Recht geben, einzelne Dienste zu starten und zu stoppen

In der Regel können nur Administratoren Windows Dienste verwalten. Was aber, wenn man z.B. einem Entwickler das Recht geben möchte einen selbstentwickelten Dienst neustarten zu können, ohne diesen direkt zum Admin machen zu müssen. Ganz einfach: mit dem Tool subinacl.exe.

Windows Server 2008 R2 IPSec

Genauso wie man Dateien auf Datenträgern verschlüsseln kann, lassen sich natürlich auch Übertragungswege verschlüsseln. Windows Server 2008 R2 unterstützt für diese Zwecke über seine Firewall nativ das IPSec Protokoll. Im Gegensatz zu vielen anderen Verschlüsselungen arbeitet IPSec auf der Vermittlungsschicht des OSI Modells und nicht auf den Anwendungsorientierten Schichten. Der Vorteil davon ist, dass die kommunizierenden Anwendungen auf den teilnehmenden Computern gar nichts von der Verschlüsselung oder IPSec wissen müssen. Dementsprechend findet auch die gesamte Konfiguration in den Systemeinstellungen und nicht in den Anwendungen statt.

Windows Server 2008 R2 Active Directory Zertifikatdienste 3/3 - Webregistrierung

Webregistrierung ist ein schöner Kompromiss zwischen der manuellen und der automatischen Registrierung. Es ist deutlich komfortabler für einen Client, ein Zertifikat über eine Webseite zu beantragen als die Schritte über die Microsoft Management Konsole auszuführen, aber es passiert auch nicht vollautomatisch wie über Gruppenrichtlinien.

Windows Server 2008 R2 Active Directory Zertifikatdienste 2/3 - Automatische Registrierung

Es liegt auf der Hand, dass dieser Vorgang in Multiuser Umgebungen sehr mühselig und aufwendig ist. Zudem kann man auch nicht jedem Client zumuten nach seinem ersten Login zuerst über die MMC einen Snap-in hinzuzufügen und anschließend ein Zertifikat zu beantragen (und das dann nach Ablauf auch noch neu zu beantragen, etc.). Für diesen Zweck gibt es die Automatische Registrierung (Auto-Enrollment). Klingt kompliziert, ist aber eigentlich nur eine Gruppenrichtlinie, mit der ein Client seine Zertifikate automatisch beziehen kann.

Windows Server 2008 R2 Active Directory Zertifikatdienste 1/3 - Grundlagen und Einrichtung

Zertifikate sind ein Mittel um die Echtheit und Glaubwürdigkeit von miteinander kommunizierenden Computern zu verifizieren. Ohne zuverlässig sicherstellen zu können, dass Computer in internen oder externen Netzwerken vertrauenswürdige Teilnehmer eines Datenaustauschs sind, wäre zum Beispiel auch keine sichere Kommunikation im Internet möglich. Um diese Sicherheit herzustellen, werden Public-Key-Infrastrukturen (PKIs) verwendet.

QlikView 10 Server mit IIS Unterstützung auf Windows Server 2008 R2 einrichten

QlikView ist ein hochkomfortables und intuitives Analysetool. Die weitreichenden Anwendungsgebiete und Konfigurationsmöglichkeiten können einen aber durchaus mal mit etwas kompliziertere Fragestellungen konfrontieren. Eine noch relativ einfache, aber schon nicht mehr triviale Aufgabe ist die Installation eines QlikView Servers mit IIS Unterstützung in einer Active Directory Domäne.

Windows Server 2008 R2 DHCP Server und neue Computer in der Domäne

Bevor du einen neuen Computer der Domäne hinzufügst, kannst du einen DHCP Server konfigurieren. In normalen Hausnetzwerken hat man meistens einen Router der die DHCP Aufgaben übernimmt, also dynamische IP-Adressen verteilt, so dass alle Rechner automatisch Teil des gleichen Netzwerks sind. In einer Server-Umgebung muss man sich selbst darum kümmern, d.h. entweder allen Rechnern statische IP-Adressen geben, oder auf dem Domain Controller einen DHCP Server einrichten, der neuen Rechnern dynamisch IPs zuweist.

Seiten